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Südkorea beklagt sich über Chipzölle

07.08.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Südkorea will mit der Europäischen Union (EU) über Abgabebestimmungen verhandeln. Hintergrund ist, dass die EU die Speicherchips der südkoreanischen Firma Hynix Semiconductor mit einem Zoll in Höhe von 33 Prozent belegt. Begründung: Der weltweit drittgrößte Chiphersteller soll unerlaubterweise öffentliche Subventionen erhalten haben. Der Strafzoll soll vorerst vier Monate lang erhoben werden. Am 25. August entscheiden die europäischen Behörden, ob diese Regelung weiter gelten soll. (ho)