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Studie: Vertrauen in E-Business ist ungebrochen

27.03.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Ungeachtet der Dotcom-Krise und der dramatischen Kursabschläge an den Technologiebörsen sind Wirtschaftsführer vom nachhaltigen Erfolg des E-Business überzeugt. Dies ergab eine Umfrage der internationalen Management- und Technologieberatung Booz Allen & Hamilton (BAH) bei den Vorständen der 100 größten Unternehmen im deutschsprachigen Raum.

Zwar haben sich bislang nur für ein Drittel der Befragten die in E-Business gesetzten Erwartungen erfüllt. Neun von zehn Vorständen messen dem Thema jedoch eine hohe oder sehr hohe Bedeutung für ihr Unternehmen zu. Allerdings scheinen sie ihr Hauptaugenmerk heute eher auf Kostensenkung denn auf Umsatzsteigerung zu legen. So gehen drei Viertel der Befragten davon aus, dass der elektronische Handel den Wettbewerb in ihrer Branche künftig nachhaltig beeinflussen wird. "Angesichts der Tatsache, dass unter den befragten die Vertreter der so genannten Old Economy bei weitem in der Mehrzahl war, wird klar, dass E-Business auf Dauer eine Realität in den Unternehmen wird", ist BAH-Geschäftsführer Christian Burger überzeugt. Allerdings sind für ihn bislang kaum klare Strategien erkennbar.