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Studie: Umsätze mit CRT-Monitoren gehen zurück

26.09.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die weltweiten Umsätze mit CRT-Monitoren (Cathode Ray Tubes) werden bis zum Jahr 2007 auf rund zehn Milliarden Dollar sinken. Das Handelsvolumen erreichte 1999 mit 19,5 Milliarden Dollar seinen Höchststand. Das ist das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsunternehmens Stanford Resources. Nach Angaben der Analystin Rhoda Alexander wirkt sich unter anderem die wachsende Popularität von Flachbildschirmen negativ auf die Umsätze mit herkömmlichen Röhrenmonitoren aus. Da die Preise für LCD-Bildschirme weiter sinken, liefern PC-Hersteller ihre Computer zunehmend mit Flat-Panel-Displays aus.

In den USA wurden im zweiten Quartal dieses Jahres etwa 652.000 Flachbildschirme ausgeliefert. Dieser Wert wird sich der Studie zufolge bis Juni nächsten Jahres verdreifachen. Die Zahl der verkauften CRT-Monitore werde derweil von acht auf sieben Millionen sinken. Außerdem prognostiziert die Expertin eine Konsolidierung der Herstellerlandschaft. Im Juni dieses Jahres hatten der niederländische Anbieter Royal Philips Electronics und der koreanischen LG-Konzern eine Zusammenarbeit bei der Produktion von CRT-Monitoren vereinbart (Computerwoche online berichtete).