Studie: Smartphones sind beliebter als PDAs

13.10.2006
Der Absatz von Smartphones und PDAs ist weltweit gestiegen, beim Wachstum spielten vor allem die Smartphones eine wichtige Rolle. PDAs hingegen waren besonders in den USA gefragt.

Was viele bereits wussten, hat nun eine neue Studie von Gartner belegt. Wie das US-Forschungsinstitut anhand der weltweiten Verkaufszahlen von Smartphones und PDAs innerhalb des ersten Halbjahres 2006 herausfand, stieg der Absatz der kleinen Business-Helfer in diesem Zeitraum um 57 Prozent und lag bei 42,1 Millionen Einheiten. Besonders häufig wechselten dabei Smartphones ihre Besitzer: Während knapp 34,7 Millionen Modelle dieser Kategorie über die Ladentische gingen, waren es hingegen nur 7,4 Millionen PDAs.

Bis Jahresende soll der Absatz um insgesamt 66 Prozent zulegen, was rund 81 Millionen Geräten entspricht. Bei den PDAs wird ein Wachstum von 6,3 Prozent auf 16 Millionen Einheiten erwartet.

Besonders interessant: Während Japan nur knapp 130 Millionen Einwohner zählt, wurde hier etwa ein Drittel aller Smartphones verkauft, womit es sich vor die Region Europa / Mittlerer Osten (30 Prozent) setzen konnte. Nach Aussage von Roberta Cozza, Analystin bei Gartner, lasse der Absatz von PDAs weltweit hingegen nach; nur in den USA können sich die Geräte noch gut behaupten. Der Anteil im weltweiten Verkauf liegt bei 45 Prozent.

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