Studie: mobile Webseiten zu unübersichtlich und unsicher

04.12.2006
Die schwache Akzeptanz des mobilen Internet liegt nicht im Desinteresse der Nutzer begründet, sondern im mangelnden Angebot an mobilen Inhalten. Anders ausgedrückt: die Nutzer sind bereit für das mobile Internet-Erlebnis, nur die Webseiten sind es nicht. Das ist das Ergebnis einer Studie, die vom US-amerikanischen Marktforschungsunternehmen Molecular durchgeführt wurde.

Nutzer sind bereit für das mobile Internet-Surfen, nur die Webseiten sind es nicht. Dies ist das Ergebnis einer Studie des amerikanischen Marktforschungsunternehmens Molecular, in deren Rahmen 1000 Handy-Nutzer in den USA befragt wurden. Nicht die mangelnde Bereitschaft der Nutzer, sondern die geringe Nutzerfreundlichkeit und Sicherheit sind die zentralen Hürden, die überwunden werden müssen, bevor Konsumenten merklich Zeit und Geld in das mobile Internet investieren.

Etwa ein Drittel der Befragten würde ihr mobiles Endgerät für das Surfen im Netz nutzen, wenn die Navigation auf mobilen Webseiten einfacher und übersichtlicher wäre. Ebenfalls ein Drittel würde ihr mobiles Endgerät für finanzielle Transaktionen nutzen - nur sehen sie keine Möglichkeiten dazu, da die in Frage kommenden Unternehmen diese Form der Bezahlung entweder nicht anbieten oder zu kompliziert gestalten. Hieran schließt die Beobachtung an, dass der PC von den Befragten als sicherer eingestuft wird: 58 Prozent glauben, dass über ein mobiles Endgerät verschickte Daten unsicherer sind, als via PC übertragene Daten. Die hier erkennbare generelle Unzufriedenheit mit den Angeboten mobiler Webseiten kommt auch in einer ähnlichen Studie zum Ausdruck, die kürzlich von Yahoo und Isobar - der Mutterfirma von Molecular - erstellt wurde. Zum genaueren Nachlesen empfiehlt sich ein Besuch der im Rahmen der Studie erstellten Webseite www.fluid-lives.com

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