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Studie: Mangelnde Datensicherheit kommt Unternehmen teuer zu stehen

18.11.2005
Einbußen durch Imageschäden und verlorene Kunden belaufen sich auf durchschnittlich 14 Millionen Dollar.

Der fahrlässige Umgang mit persönlichen Daten von Kunden kann für Unternehmen doppelt teuer werden: Wie das Ponemon Institute in zwei Studien herausgefunden hat, brechen 20 Prozent der Kunden ihre Beziehungen zu Firmen ab, denen Identitätsdaten gestohlen wurden. Weitere 40 Prozent erwägen derartige Konsequenzen. Doch das ist nicht alles: Zusätzlich entstehen den Unternehmen dadurch geschätzte Kosten von durchschnittlich 14 Millionen Dollar pro Vorfall. Maßgeblich hierfür sind unter anderem Ausgaben für interne Nachforschungen oder die Benachrichtigung der betroffenen Kunden sowie die Honorare für externe Anwälte.

Insgesamt wurden für die Studie "Lost customer information: What does a data breach cost companies?" 14 verschiedene Vorfälle untersucht, die in den betroffenen Unternehmen Kosten in Höhe von rund 200 Millionen Dollar verursachten. Für die Studie "National Survey on Data Security" befragten die Experten, 9.000 US-Verbraucher, von denen zwölf Prozent Opfer eines Datenmissbrauchs geworden waren. Die kompletten Studien stehen unter www.pgp.com/ponemon nach einer Registrierung kostenlos zur Verfügung. (ave)