Studie: Kamera-Handys werden Digicams ablösen

08.02.2007
Der Optik-Spezialist Schneider Kreuznach fand in einer weltweiten Studie heraus, dass jeder vierte Befragte auf seine Digitalkamera verzichten könnte, würde die Qualität der Handy-Kameras mit der von heutigen Digicams mithalten können. Vor allem hierzulande wird der Digitalkamera der Vorzug gegeben.

Ein umfangreiches Repertoire an multimedialen Funktionen gehört bei modernen Mobiltelefonen der gehobenen Mittelklasse zum guten Ton, besonders wichtig ist für den Endkunden neben der Musikwiedergabe auch die Möglichkeit, hochauflösende Fotos und Videos aufnehmen zu können. Deshalb laufen die Marketingmaschinen seit zwei Jahren - dem Zeitpunkt des ersten Megapixel-Handys auf deutschem Boden (Sharp GX30), auf Hochtouren. Seitdem hat sich die Industrie den Wünschen der Verbraucher angepasst und die Pixelzahl stetig gesteigert.

Laut einer Studie des Optik-Spezialisten Schneider Kreuznach steht die Foto-Branche erneut vor dem Umbruch: demnach werden Digitalkameras schon bald von Foto-Handys verdrängt. Zwar würde im internationalen Vergleich jeder Vierte in Zukunft nur noch mit dem Handy fotografieren, die Befragten erwarten von den Geräten jedoch eine Bildqualität von Digitalkameras der gehobenen Mittelklasse mit sechs Megapixeln. Knapp 43 Prozent wären eventuell bereit, ihre Kamera gegen das Handy einzutauschen und lediglich 32 Prozent geben der Digicam den Vorzug.

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