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Studie: IT-Ausfälle kosten Geld und Nerven

18.12.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Jeder dritte Manager in Europa ist wegen Computerpannen in seiner Firma frustriert. Nicht selten kommt es in solchen Fällen sogar zu Handgreiflichkeiten: 42 Prozent haben bei Computerproblemen schon auf ihren PC eingeschlagen, ihn angeschrien oder seine Tastatur taktiert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Netzwerkdienstleisters Dimension Data. Das Unternehmen befragte 450 Manager in Europa zur Ausfallsicherheit ihrer IT-Systeme und den Folgen, die Pannen nach sich ziehen.

Laut Studie wird den Managern ihre Abhängigkeit von IT-Technologien immer deutlicher bewusst: Nach Einschätzung von 77 Prozent der Befragten sind sie mittlerweile größtenteils oder ganz auf die IT-Systeme angewiesen. So gaben auch 92 Prozent an, während eines Systemausfalls regelmäßig wertvolle Arbeitszeit zu verlieren. Acht Prozent büßen dadurch sogar drei oder mehr Stunden pro Woche ein.

Trotz der wichtigen Rolle, die der IT-Einsatz in europäischen Unternehmen spielt, sind die Verantwortlichkeiten bei Computerproblemen in den Firmen häufig nicht eindeutig geklärt: So äußerten 23 Prozent der Befragten die Ansicht, dass sich die Vorstandsetage um das Funktionieren der IT-Systeme kümmern müsse. Rund zwei Drittel machen dagegen die IT-Abteilung dafür verantwortlich. (jw)