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Studie: Europäer bewerten IT-Sicherheitsrisiken unterschiedlich

14.08.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die potenzielle Bedrohung durch Computerviren, Hackerattacken oder andere Formen der Sabotage wird von Europäischen Unternehmen sehr unterschiedlich eingeschätzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Softwareanbieters Evidian, der europaweit insgesamt 250 Unternehmen und Behörden nach ihren vordringlichen Sicherheitsbedenken und Lösungsansätzen befragt hat.

Demnach gelten in Frankreich, Spanien, Deutschland und den Benelux-Ländern Viren-Attacken als die größte Bedrohung: Für 40 Prozent der befragten Unternehmen sind sie die am weitesten verbreitete Angriffsform. In Großbritannien wurde Sabotage durch gegenwärtige oder ehemalige Mitarbeiter als das größte Sicherheitsproblem bezeichnet. Dagegen sehen skandinavische Unternehmen in von Mitarbeitern unabsichtlich herbeigeführten Schäden die größte Bedrohung. In Italien wiederum wurde finanzieller Betrug als das gravierendste Problem genannt.

Was den Einsatz von Sicherheits-Tools betrifft, sind laut Umfrage in den meisten europäischen Ländern nach wie vor die Firewalls als Schutzeinrichtung am populärsten. Mit Ausnahme von Deutschland: Dort werden derzeit am häufigsten Verschlüsselungstechniken eingesetzt.