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Studie: Die meisten Hacker sitzen in den USA

11.02.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Rund 30 Prozent aller Hackerangriffe werden von den USA aus gestartet, sagt eine Studie des Sicherheitsunternehmens Riptech. Die Firma hat über 128.000 Cyberattacken analysiert. Dazu stellten 300 Firmen aus 25 Ländern die Logdateien ihrer Firewalls aus der ersten Jahreshälfte 2001 zur Verfügung. Neun Prozent aller Hackerattacken kommen aus Südkorea, acht Prozent aus China. Die Nationen liegen damit auf den Plätzen zwei und drei.

Die Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass etwa 61 Prozent aller Angriffe ohne kriminelle Absichten gestartet wurden. Oftmals wollten lediglich so genannte "Script Kiddies" ihre Fähigkeiten an den Sicherheitssystemen von Unternehmen messen. In der Regel verursachen solche Attacken keine Schäden. In 39 Prozent der analysierten Fälle diagnostiziert die Studie jedoch spezifische Angriffe auf Behörden und Firmen. (lex)