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Studie: CRM-Investitionen in den USA ziehen an

05.11.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - In den USA sind die IT-Ausgaben im dritten Quartal gegenüber dem vorangegangenen Dreimonatszeitraum um zehn Prozent gewachsen. Dies ergab eine Umfrage von Wendover-Global Insight bei 30.000 IT-Entscheidern in US-Firmen. Im Jahresvergleich sank der Index jedoch um 7,5 Prozent. Grund war die Schwäche in einigen Branchensegmenten: So gingen die Investitionen in Firmennetze zurück, sie in den Bereichen Data-Warehouse und -Management zulegten. Die CRM-Ausgaben haben sich gegenüber dem Vorjahresquartal sogar fast verdoppelt.

Nachdem die Unternehmen in den vergangenen Quartalen ihre Ergebnisse vorwiegend mit Einsparungen verbessert hatten, machten sie sich nun daran, die Einnahmen zu steigern, erklärt Wendover-CEO Larry Dillon: "Zumindest theoretisch ist CRM die einzige Technologie, die für diese Aufgabe konzipiert ist." Die Investitionen in Netzausrüstung sind nach Ansicht von Dillon dagegen eng mit der Entwicklung der Beschäftigtenzahl gekoppelt: Je mehr Mitarbeiter, desto mehr Verbindungspunkte werden benötigt. Angesichts der Entlassungswellen und Firmenpleiten in den vergangenen Jahren gebe es Überkapazitäten, so der Chef der Marktforschungsfirma. (mb)