Studie belegt Anwenderprobleme mit Oracle-Patches

13.07.2006
Unternehmen wünschen sich mehr Informationen, bessere Patch-Tools und höhere Qualität der Updates.

Viele Unternehmen sind unzufrieden mit der Patch-Politik von Oracle. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage der Deutschen Oracle-Anwendergruppe (DOAG), an der sich insgesamt 156 Anwender von Oracle-Produkten beteiligt haben. So fühlen sich 61 Prozent von dem Hersteller nicht ausreichend über Sicherheitsrisiken und deren Beseitigung informiert. Nach Aussagen von DOAG-Vorstand Jörg Hildebrandt bemängelten die Antwortenden ein "richtiges Informationsdefizit", weil sie zu langsam und nicht ausreichend detalliert benachrichtigt werden. Daher können viele die tatsächliche Gefährdung ihrer Systeme nicht richtig einschätzen (siehe hierzu auch: "Oracle hat ein Sicherheitsproblem").

Von Oracles vierteljährlich erscheinenden Critical Patch Updates (CPUs) scheinen einige Unternehmen überfordert. Nur ein Drittel der Befragten gab an, diese zu benutzen. Auf die Frage, ob die von Oracle ergriffenen Maßnehmen zur Lösung bekannter Probleme ausreichend sind, antworteten 63 Prozent mit nein. Nur 37 Prozent sind der Meinung, der Hersteller tue genug.

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