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Studie: Amerikaner surfen weniger, Deutsche etwas mehr

21.03.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Marktforschungsunternehmen Nielsen/Netratings hat im Rahmen einer Studie ermittelt, dass Amerikaner im Februar mit 13 Stunden und 44 Minuten pro Monat etwa zwei Prozent weniger Zeit im Netz verbracht haben, als im Vorjahreszeitraum. Etwa 25mal pro Monat würden Anwender online gehen. Den Rückgang erklären die Marktforscher mit dem routinierteren Verhalten amerikanischer Surfer. Sie würden inzwischen gezielt bestimmte Sites ansteuern. "Die USA warten auf den nächsten Boom, der die Bürger dazu verleitet, mehr Zeit im Web zu verbringen", bemerkt Kaizad Gotla, Senior Internet Analyst bei Nielsen/Netratings. Als mögliche Wachstumsfelder haben die Analysten Online-Spiele, lokale Suche und Streaming-Media-Inhalte ausgemacht.

Im Gegensatz zu den USA habe in Ländern wie Hongkong, Japan, Frankreich und Italien die Internet-Nutzung erheblich zugenommen. In Hongkong wuchs die Nutzung um 25 Prozent auf 22 Stunden im Monat. In Deutschland nahm die online verbrachte Zeit um vier Prozent auf 12 Stunden und 31 Minuten im Monat zu. (fn)