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Stripe holt sich frisches Geld und prominenten Partner

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Der US-amerikanische Payment-Dienstleister Stripe hat eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen.

In dieser wird das Startup bereits mit 5 Milliarden Dollar bewertet. Zu den Geldgebern gehörten dieses Mal unter anderem Visa, American Express und Sequoia Capital, schreibt die "New York Times". Das Blog "Re/code" hatte bereits im Mai über ein bevorstehendes Investment in dieser Höhe berichtet. Erst vor einem halben Jahr hatte Stripe 70 Millionen Dollar von Investoren eingesammelt für eine Bewertung 3,5 Milliarden Dollar. Wie hoch die aktuelle Runde ausfiel ist nicht bekannt, Stripe sprach lediglich von "weniger als 100 Millionen Dollar".

Die Brüder Patrick (l.) und John Collison haben Stripe zusammen gegründet.
Die Brüder Patrick (l.) und John Collison haben Stripe zusammen gegründet.
Foto: Stripe

Stripe wurde vor fünf Jahren gegründet und kam mit seiner einfachen Software und Services für kleine und mittlere Firmen schnell in Schwung. Ähnlich wie Square, die Firma von Twitter Mitgründer Jack Dorsey, und auch PayPal bietet Stripe kleinen Händlern die Möglichkeit, Kredit- und Debitkarten zu akzeptieren. Es nimmt dafür eine keine Gebühr pro Transaktion.

Stripe hat mit dem Neuinvestor und Kartenriesen Visa auch eine Partnerschaft vereinbart, in deren Rahmen beide Firmen digitale Transaktionen verbessern wollen. Dabei soll es beispielsweise um die Sicherheit von Zahlungen oder Software für Dienste wie "Kaufen"-Knöpfe auf Webseiten gehen.