Die besten Systemhäuser: Storage

Storage-Projekte bereiten selten Probleme

Joachim Hackmann ist Principal Consultant bei Pierre Audin Consulting (PAC) in München. Vorher war er viele Jahre lang als leitender Redakteur und Chefreporter bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Der wachsende Speicherbedarf sorgt dafür, dass viele Anwender ihre Systemhäuser mit der Überarbeitung ihrer Infrastruktur beauftragen. Wir haben die Kunden nach ihren Erfahrungen gefragt und stellen die besten Systemhäuser für diese Aufgabe vor.

Allerorten steigt der Speicherbedarf, daher ist es kaum verwunderlich, dass Anwender ihre Systemhäuser sehr häufig damit betrauen, die Storage-Infrastruktur zu erweitern.

In unser jährlichen Umfrage zur Zufriedenheit der Kunden mit ihren Systemhäuser haben wir die Teilnehmer gebeten, auch die Storage-Projekte zu bewerten, die sie mir ihren IT-Servicepartner in den vergangenen zwei Jahren betrieben haben. Zur Auswahl stand eine Benotung von sechs (sehr schlecht) bis eins (sehr gut)

Hohe Zufriedenheit mit Storage-Projekten

Die Auswertung belegt eine sehr hohe Zufriedenheit der Kunden mit den Systemhäusern: In über 850 Vorhaben haben sie die Durchschnittsnote 1,79 vergeben. Überdurchschnittlich gute Urteile heimsten die Unternehmen Advanced UniByte, Profi Engineering und Dextra Data ein (siehe Bilderstrecke am Ende des Textes).

In den protokollierten Speicherprojekten geht es vornehmlich um den Ausbau, die Optimierung, Konsolidierung und Neustrukturierung einer vorhandenen Infrastruktur. Vielerorten werden SANs (Storage Area Networks) installiert oder ausgebaut, ab und zu setzen Unternehmen zudem auf NAS-Konzepte (Network Attached Storage).

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Systemhausstudien 2014 zum Download

IDG Business Research Services befragt seit 2008 in Kooperation mit Computerwoche und ChannelPartner jährlich die Unternehmen in Deutschland, wie zufrieden sie mit den Leistungen ihrer Systemhäuser sind.

Bei der aktuellen Erhebung gaben 2.795 IT-Verantwortliche und Entscheider ihr Votum ab. Sie bewerteten insgesamt 4.734 Projekte, aufgeschlüsselt nach den Kategorien Storage, Security, Infrastrukturhard- und -Software, Netzwerke, Mobility, Managed Services, Anwendungssoftware und Collaboration.

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Dass die digitalen Informationen in den Unternehmen an Wert gewinnen, belegen die Vorhaben zum Schutz und zur Sicherheit der Daten. Die Anwender fragen bei den Systemhäusern häufig Notfall-und Backup-Konzepte nach, installieren gespiegelte Rechenzentren und Storage-Anlagen und aktivieren Funktionen wie Data Mirroring und Snaphots.

Storage ist nichts geheimnisvolles

Die Freifeldeintragungen zu Projektbewertungen lassen eine (nicht-repräsentative) Vorliebe für einen Hersteller erkennen. Auffallend häufig wird der Hersteller Netapp genannt, aber auch IBM, HP und EMC scheinen über eine gute Kundenbasis zu verfügen. Manchem scheint die Aufregung um Datenspeicher und Volumenwachstum etwas überzogen: "Storage ist Storage. Da ist nichts geheimnisvolles dran :-)", lautete ein Kommentar.

In der folgenden Bilderstrecke stellen wir die Benotungen der Top-Fünf-Unternehmen vor.