SAN für Humboldt-Universität

Storage-Infrastruktur virtualisiert

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Die 51.000 Mail-Adressen mit 130.000 Mails sorgen bei der Berliner Uni für vier Terabyte Datenaufkommen, dass jeden Tag gemanagt werden muss. Außerdem verfügt die Universität über 500 Webauftritte und 210 Datenbanken auf verschiedenen Servern.
Das SAN, dessen größte Ausdehnung über die drei Standorte der Universität 30 Kilometer erreicht, ist von 256 auf 1.600 Fibre Channel Ports angewachsen.
Das SAN, dessen größte Ausdehnung über die drei Standorte der Universität 30 Kilometer erreicht, ist von 256 auf 1.600 Fibre Channel Ports angewachsen.

Die Humboldt-Universität zu Berlin kauft vom Hersteller und Anbieter von Storage-Virtualisierungslösungen und RAID-Subsystemen Infortrend und dem Systemintegrator Controlware ein virtualisiertes Storage Area Network (SAN).

Dadurch werden die Daten von rund 200 verteilten Client-Servern auf Plattenspeichern von Infortrend zusammengeführt. Das Unternehmen stellt für die Berliner Hochschuldaten im Umfang von einem Petabyte eine Speicherlösung bereit und erweitert gleichzeitig die Speicherkapazitäten mit 36 EonStor A16F-G2430-M5 und 16 EonStor S16F-G1430 Systemen.

Seit Oktober 2009 setzt die Humboldt-Universität auf zusätzliche 36 EonStor A16F-G2430-M5 und 16 EonStor S16F-G1430, um den gestiegenen Datenmengen durch eine Erweiterung der Speicherinfrastruktur gerecht zu werden. Das SAN, dessen größte Ausdehnung über die drei Standorte der Universität zwischenzeitlich 30 Kilometer erreicht, ist damit von 256 auf 1600 Fibre Channel Ports angewachsen, die auf vier Brocade DCX Directoren und etwa 50 weiteren Switches liegen.

„Bei diesen Infortrend-Systemen kann der World Wide Port Name, oder WWPN, durch Software verändert werden. Das bedeutet, dass der vorhandenen Installation zusätzlicher Speicherplatz ohne große Neukonfigurationen zugewiesen werden kann", erläutert Jörg Dubslaff einen der Vorteile der RAID-Systeme für die Humboldt-Universität.

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