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Steria stellt Sparkassen Informatik auf SWIFTnet um

15.12.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der IT-Dienstleister Steria hat nach eigenen Angaben von der Sparkassen Informatik den Auftrag für die Implementierung einer neuen Zahlungsverkehrs-Infrastruktur für das SWIFTnet-System (internationale Bankleitzahlen) beauftragt. Als Grundlage werde dabei die Software "Stelink" der Tochterfirma Sterci SA, Genf, dienen, heißt es. Die Umstellung auf das IP-basierende SWIFTnet soll fristgerecht bis April 2004 erfolgen. Steria agiert dabei als Generalunternehmer und übernimmt die Integration in das RZ der Sparkassen Informatik, Schnittstellenprogrammierung, Customizing sowie Wartung und Support für Stelink.

Sparkassen Informatik kommt derzeit auf rund 10.000 SWIFT-Messages pro Tag. Stelink, das nach Steria-Angaben bis zu 120.000 Nachrichten pro Stunde skaliert, sollte hier genügend Luft für zukünftiges Wachstum bieten. Die Software sei bei weltweit mehr als 100 Banken im Einsatz, so Steria, darunter der Bank for International Settlements (Schweiz), der Riyadh Bank (Saudiarabien) sowie der EFG (Luxemburg). (tc)