ERP auf der CeBIT

Steeb lockt mit Abwrackprämie

Bettina Dobe ist freie Journalistin aus München. Sie hat sich auf Wissenschafts-, Karriere- und Social Media-Themen spezialisiert. Sie arbeitet für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland.
Wer seine alte Business-Software entsorgt und neue SAP-Lizenzen kauft, erhält eine Prämie.

Die Steeb Anwendungssysteme GmbH will zur CeBIT ihr Geschäft ankurbeln und bietet Kunden eine Abwrackprämie für alte Software (Halle 4, Stand D12). Firmen, die sich von ihren alten ERP-Anwendungen verabschieden, bekommen beim Kauf von SAP-Lizenzen 25 Prozent des Anschaffungspreises ihrer ausgemusterten Business-Lösung gutgeschrieben. Die Aktion läuft bis Ende September dieses Jahres. Insgesamt hat der SAP-Partner seinen Prämien-Topf mit einer Million Euro gefüllt.

Alexander Arnold, Geschäftsführer von Steeb: "Die Abwrackprämie soll Kunden einen Anreiz geben, sich von Altlasten zu befreien."
Alexander Arnold, Geschäftsführer von Steeb: "Die Abwrackprämie soll Kunden einen Anreiz geben, sich von Altlasten zu befreien."

"Analog zum PKW-Markt soll unsere Abwrackprämie mittelständischen Kunden jetzt einen Anreiz geben, sich von Altlasten zu befreien und in moderne, zukunftsfähige Software zu investieren", erläutert Steeb-Geschäftsführer Alexander Arnold die Hintergründe. Die Aktion gelte für Neu- und Bestandskunden. Als Nachweis für den Anspruch auf den Rabatt, gelte die Rechnung für die Altsoftware. Anwender könnten so Kosten sparen und mit neuer Software ihre Wertschöpfung steigern.

Damit hätten gerade mittelständische Unternehmen in der Vergangenheit oft Probleme gehabt. Steeb zufolge hätten diese Firmen in vielen Fällen veraltete und heterogene Systemlandschaften im Einsatz. In der Folge litten die Mittelständler an fehlerhaften Stammdaten, Medienbrüchen und nicht durchgängig unterstützten Geschäftsprozessen. Deshalb fehle den betroffenen Unternehmen die notwendige Transparenz und damit die Grundlage, ihr Geschäft sicher durch die stürmischen Zeiten zu steuern.