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Start-up geht neue Virtualisierungswege

16.12.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Auch wenn die bei Boston ansässige Start-up-Firma Katana Technology (firmiert im kommenden Jahr um in VirtuOS) noch nicht allzu viel über ihre Produkte verrät, so scheint sie doch einen "neuartigen" Ansatz bei der Virtualisierung von Industriestandard-Servern zu verfolgen. Ihre Software kann nämlich nicht nur - so wie die von VMware oder Microsoft - einen Server in mehrere virtuelle Maschinen aufteilen, sondern auch umgekehrt eine größere Anzahl preiswerter PCs gegenüber Software wie ein großes SMP-System (Symmetrical Multiprocessing) erscheinen lassen.

Scott Davis, President und Chief Technical Officer von Katana, erklärte, Katanas Ansatz der Virtualisierung sei ein ähnlicher wie der einst von Digital Equipment mit seinen VAX Clusters verfolgte (Davis muss es wissen, denn er war früher bei DEC technischer Direktor für die VAX Clusters). Eine erste Version der Katana-Software soll im kommenden April erscheinen und zunächst die Linux-Distributionen von Novell/Suse und Red Hat sowie x86-Prozessoren von Intel unterstützen. (tc)