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Starker Euro drückt Philips' Umsatz

15.07.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat für das zweite Quartal 2003 einen Umsatzrückgang um 18 Prozent auf 6,53 Milliarden Euro gemeldet. Dieser resultiere teilweise aus der anhaltenden Kaufzurückhaltung, so das Unternehmen, zu einem Gutteil aber auch aus negativen Währungseffekten durch den starken Euro. Die Dollarschwäche herausgerechnet wären die Einnahmen nur um fünf Prozent gesunken, so Philips.

Was allerdings kaum darüber hinwegtäuschen kann, dass das Geschäft der Niederländer auch sonst alles andere als rosig verlief. Darauf verweist unter anderem der operative Verlust von 26 Millionen Euro, der Consensus der von Reuters befragten Analysten lautete hier auf 2,5 Millionen Euro Gewinn. Mit einem Reingewinn von 42 Millionen Euro konnte Philips die Erwartungen der Finanzwelt, die einen Verlust von 75,7 Millionen Euro avisiert hatte, indes deutlich übertreffen. Die in finanzielle Schieflage geratene Halbleitersparte soll nach Einschätzung des Konzerns im vierten Quartal wieder schwarze Zahlen schreiben. (tc)