Marktübersicht Open Source
Starke Tools für die Private Cloud

Bei Private Clouds geht es um weit mehr als die Virtualisierung von Hardware-Ressourcen wie Rechner, Storage oder Netzwerke. Werden die virtualisierten Ressourcen den Anwendern flexibel als Infrastructure-as-a-Service (IaaS) gemäß ihren eigenen Wünschen angeboten, setzt dies eigene Software-Lösungen voraus, die über reines Virtualisierungs-Management weit hinausgehen.
Haben in jüngster Vergangenheit Open-Source-Lösungen bereits die Server-Virtualisierung und die Public Cloud Technologien maßgeblich beeinflusst und populär gemacht, punkten quelloffene Softwarepakete mit Offenheit, Flexibilität und null Kosten nun auch im Cloud-Umfeld und gewährleisten die gerade im Infrastruktur-Geschäft so wichtige Hersteller-Unabhängigkeit. Da es sich um ein junges Thema handelt, finden sich sowohl noch in Entwicklung befindliche - gleichwohl sehr interessante - Lösungen als auch solche, die schon tausendfach im Einsatz sind und für die kommerzieller Support verfügbar ist.
Hohe Anforderungen an die Private Cloud
Die Anforderungen an Cloud-Computing-Systeme sind dabei hoch: die virtualisierten Komponenten des Data Center müssen als Cloud zusammenhängend orchestriert werden, damit individuelle Anwender flexibel und on-demand benötigte Infrastrukturkomponenten im Self-Service-Verfahren anfordern können. Dies muss auf sichere und zentral organisierte, an SLAs ausgerichtete Weise erfolgen. Insbesondere müssen Cloud-Management Plattformen
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Services und Ressourcen definieren, welche den Anwendern bereitgestellt werden
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den Anwendern die Möglichkeit geben, die Services und Ressourcen selbst auszuwählen und zu managen (zum Beispiel Anfordern einer VM, starten, stoppen, pausieren etc.)
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die "Elastizität" der gesamten Umgebung gewährleisten, realisiert durch dynamisches Workload- und Ressourcen-Management im Sinne einer schnellen Skalierbarkeit von Ressourcen, so dass sich dem Anwender die Cloud im Prinzip als unbegrenzt darstellt
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das Messen und Abrechnen bereitgestellter Ressourcen und Services ermöglichen
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ein zentrales Management der gesamten Cloud-Struktur bei gleichzeitiger Mandantenfähigkeit des Systems bieten.
Leistungsfähige Systeme
Diesen Zielen folgend weisen die meisten der hier betrachteten Systeme eine Reihe einheitlicher Eigenschaften auf:
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Unterstützung heterogener Storage- und Rechner-Infrastrukturen - so werden diverse verbreitete Hypervisor unterstützt, allen voran Xen, KVM, VMware
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Integriertes Cluster-Management, teilweise bis hin zur Hochverfügbarkeit
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Umfangreiche Cloud-Schnittstellen für die Anbindung an Public Clouds, zumeist Amazon EC2
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User- und Rollen-Management
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Monitoring, Reporting, Abrechnung
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Schritt für Schritt in die Private Cloud
Teaserbild Homepage: Fotolia, H. Almeida
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