Starmoney 10, Starmoney Business 7

Starfinanz aktualisiert seine Banking-Software

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Starfinanz bringt heute die neuen Major Releases Starmoney 10 und Starmoney Business 7 seiner Banking-Software auf den Markt.

Auffälligste Neuerung in beiden Starmoney-Programmen ist die vorsichtig modernisierte Oberfläche mit "flacherem" Design. Unter der Haube geht damit ein neues Grid-Framework einher, das mit einer Reihe neuer Funktionen zur Darstellung, Filterung und Sortierung von Inhalten aufwartet.

Anlegen einer neuen Übersicht mit Auswahl der gewünschten Container
Anlegen einer neuen Übersicht mit Auswahl der gewünschten Container
Foto: Starfinanz

Übersichtsseiten kann der Nutzer nun individuell konfigurieren und dabei die einzelnen Bausteine ("Container") per Drag & Drop anordnen. Zwischen mehreren Übersichten lässt sich einfach über Reiter wechseln. Einzelne Budgets können sich jetzt über mehrere Konten und Kategorien erstrecken, dabei lassen sich Einnahmen und Ausgaben auf Umsatzebene auswerten. Starmoney bietet nun in verschiedenen Bereichen auf Rechtsklick Kontextmenüs und überdies neue "Komfortfunktionen" wie Drucken direkt aus Containern heraus.

In puncto Sicherheit unterstützt Starmoney den neuesten Secoder-Standard zur Anzeige von Auftagsdaten auf einem (optionalen) Chipkartenleser und den neuesten Chipkarten-Standard ("RAH-7") für elektronische Signaturen der Finanz Informatik.

Weitere Neuerungen sind als ungelesen Markieren gelesener Umsätze, eine dynamische Ansicht der Umsatzliste, Öffnen des Umsatzes direkt aus einem elektronischen Kontoauszug, vollständige Übergabe des Verwendungszwecks aus einem Umsatz bei der Regelerstellung, erweiterte Skalierbarkeit von Schriften und Containern, die Möglichkeit, ein Standardkonto zu definieren (in der Business-Version sogar eines pro Auftragsart), Unterstützung für Fremdwährungskonten (online und offline) und die neuen Erinnerungen, die man über das Datum oder eigene Hinweistext konfigurieren kann.

Starmoney Business 7 beherrscht jetzt auch SRZ-Dateien (Service-Rechenzentrum-Zahlungsverkehr), die man von Lohnbuchhaltungs- oder Steuerberatungsbüro online abrufen und mit einer elektronischen Unterschrift freigeben, aber ebenso Aufträge stornieren kann.

Erinnerungen lösen die bisherige Alarmfunktion ab.
Erinnerungen lösen die bisherige Alarmfunktion ab.
Foto: Starfinanz

Starmoney 10 und Starmoney Business 7 laufen nicht mehr unter Windows XP (das wäre nach Ende des Support durch Microsoft auch nicht mehr zu verantworten). Mindessystemvoraussetzung ist jetzt ein Vista mit neuestem Service Pack. Auf der Technical Preview von Windows 10 lässt sich Starmoney wegen der verwendeten Sicherheitstechnologie von Promon nicht betreiben, mit Veröffentlichung des neuen Microsoft-Systems wird dieses aber wie üblich unterstützt.

Starmoney 10 kostet im Abo künftig 2,79 Euro monatlich oder als Vollversion einmalig 54,90 Euro. Neu ist ein "Flat-Abonnement" für 3,99 Euro im Monat, das dann auch für die korrespondierende Mac-Version und die mobilen Starmoney-Apps gilt.

Starmoney Business 7 kostet im Abo monatlich 7,20 Euro. Die Vollversion kostet 129,90 Euro und ein Update 75,90 Euro. Für weitere 145 Euro oder zusätzliche 7,69 Euro im Abo gibt es das "Pluspaket" mit weitere Funktionen; ein Update inklusive Pluspaket schlägt mit 219 Euro zu Buche.

Sowohl von Starmoney 10 als auch von Starmoney Business 7 gibt es Testversionen, die man mit vollem Funktionsumfang 60 Tage lang ausprobieren kann. Neben den generischen Programmen gibt es auch gebrandete Varianten über Sparkassen und verschiedene Banken.