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Stadtsparkasse München lagert IT an IZB Soft aus

01.04.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Stadtsparkasse München wird ihre IT-Abteilung an den Dienstleister IZB Soft auslagern. Damit findet ein 17 Monate dauernder Prüfungs- und Sondierungsprozess sein Ende.

Wie die "Süddeutsche Zeitung" in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, sollen noch in diesem Sommer die Verhandlungen mit der in München angesiedelten IZB abgeschlossen werden. Der Dienstleister bedient bereits zahlreiche andere Sparkasseninstitute.

Die Stadtsparkasse erhofft sich von der Auslagerung Kosteneinsparungen von rund fünf Millionen Euro pro Jahr. Die IT-Abteilung der Bank beschäftigt etwa 200 Mitarbeiter. Die IZB habe sich, schreibt die Tageszeitung, grundsätzlich dazu bereit erklärt, Beschäftigte der Stadtsparkasse zu übernehmen. Es werde keinesfalls zu betriebsbedingten Kündigungen kommen. Wie viele Mitarbeiter prinzipiell von dem Outsourcing betroffen sind, ist bislang allerdings noch nicht klar.

Innerhalb eines Jahres soll aber in einem ersten Schritt der Großrechnerbereich an eine Tochter der IZB Soft in Frankfurt übergeben werden, schreibt das Blatt. In welchem Umfang dann weitere Auslagerungen vollzogen werden, hängt davon ab, ob die IZB die besonderen Vorgaben einer "Großsparkasse" erfüllen könne.(jm)