Verschlüsselung

Staatlich geförderte "PanBox"-Software schützt Daten in der Cloud

10.03.2015
Die Bundesregierung hat die Entwicklung einer Verschlüsselungs-Software für Cloud-Dienste unterstützt.

Sie solle Bürgern helfen, die Hoheit über ihre Daten zurückzugewinnen. "Wir glauben nämlich, dass diese bereits verloren gegangen ist", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesjustizministerium, Ulrich Kelber, am Dienstag bei der Vorstellung der "PanBox"-Software in Berlin.

Parlamentarischer Staatssekretär der Justiz und für Verbraucherschutz Ulrich Kelber
Parlamentarischer Staatssekretär der Justiz und für Verbraucherschutz Ulrich Kelber
Foto: BMJV

Die Verschlüsselung basiert bei "PanBox" auf einem zweistufigen System, bei dem der zweite, private Teil des Schlüssels nur dem Nutzer bekannt ist. Will ein Nutzer Inhalte in der Cloud mit einem anderen teilen, muss er ihm eine Einladung schicken.

Umfrage zu CRM in der Cloud

Das Justizministerium förderte die Entwicklung der Open-Source-Software, die für Windows, Linux und Android kostenlos heruntergeladen werden kann, mit 600.000 Euro. Eine iOS-Version werde wohl bis Jahresende folgen, sagte ein Vertreter der Sirrix AG, die "PanBox" gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie entwickelt hat. (dpa/tc)