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ST Microelectronics: Gutes Quartal, schlechte Prognose

20.04.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der französisch-italienische Halbleiterkonzern ST Microelectronics hat im ersten Quartal 2001 seinen Nettogewinn auf 340,8 Millionen Dollar oder 38 Cent pro Aktie gesteigert; ein Plus von 43 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres (238,4 Millionen Dollar oder 26 Cent je Anteilschein). Finanzanalysten hatten einen Profit zwischen 36 und 39 Cent erwartet. Den Umsatz steigerte ST von 1,7 Milliarden Dollar im Berichtszeitraum des Vorjahres um 13 Prozent auf 1,92 Milliarden Dollar.

Allerdings veröffentlichte das Unternehmen gleichzeitig eine düstere Prognose für das laufende zweite Quartal. Hier rechnet man mit einem Umsatzrückgang auf 1,8 bis 1,65 Milliarden Dollar. Laut Chairman und CEO (Chief Executive Officer) Pasquale Pistorio hat ST deswegen bereits Maßnahmen zur Kostensenkung eingeleitet, unter anderem einen Einstellungsstopp für das Kalenderjahr sowie geringere Investitionen als ursprünglich geplant.