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SSA Global hofft auf engere IBM-Partnerschaft

05.10.2005

BERLIN (COMPUTERWOCHE) - Der ERP-Player SSA Global erhofft, die Zusammenarbeit mit IBM ausbauen zu können. Schon heute arbeitet der Hersteller eng mit Big Blue zusammen und nutzt Websphere als Plattform. Da Oracle mit Peoplesoft, J.D. Edwards und Siebel Softwarepartner von IBM gekauft hat, könnte SSA als Business-Software-Partner für den IT-Konzern an Bedeutung gewinnen. Ein großer Teil der SSA-Kunden nutzt I-Series-Rechner von IBM.

Ähnlich wie andere ERP-Hersteller hat sich auch SSA Global eine Strategie für eine Service-oriented Architecture zurechtgelegt. Die SSA Open Architecture soll es Kunden ermöglichen, die unterschiedlichen Module der im Laufe der letzten Jahre übernommenen Produkte miteinander zu verbinden, und zwar über Web-Services-Techniken. Die Open Architecture ähnelt dabei sehr dem SAP-Ansatz "Netweaver", wobei SSA in Sachen Applikations-Server und Business-Intelligence auf Partner wie IBM und Cognos setzt.

Nach den Worten von SSA-Chef Mike Greenough sind Funktionen nicht mehr das entscheidende Merkmal, mit denen sich die Anbieter voneinander unterscheiden. Eine viel größere Rolle würde zum Beispiel Total Cost of Ownership, Expertise in Vertikalen Märkten spielen. "Hersteller haben auf Seiten der Funktionen kaum ein Alleinstellungsmerkmal, und wenn, dann dauert es nur kurze Zeit, bis zu Konkurrenz nachzieht."(fn)