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Internetgeschäft

Springer legt zum Jahresauftakt stärker zu als erwartet

09.05.2012
Der Medienkonzern Axel Springer ("Bild", "Die Welt") profitiert zunehmend vom Ausbau des Internetgeschäfts.
Springer-Chef Mathias Döpfner freut sich über das prosperierende Internetgeschäft.
Springer-Chef Mathias Döpfner freut sich über das prosperierende Internetgeschäft.

Zum Jahresauftakt setzte der Verlag mit digitalen Angeboten schon fast so viel um wie mit den nationalen Zeitungen. Konzernweit sei der Umsatz im ersten Quartal um gut sieben Prozent auf 789 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Berlin mit. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 7,5 Prozent auf 136,5 Millionen Euro zu. Damit übertraf Axel Springer bei beiden Werten die Prognosen der Experten.

Vorstandschef Mathias Döpfner bestätigte zudem die Prognose für das laufende Jahr. Demnach soll der Umsatz 2012 im einstelligen Prozentbereich zulegen (2011: 3,2 Milliarden Euro). Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn soll leicht steigen (2011: 593,4 Millionen Euro). Dabei erwartet Döpfner, dass die Erlöse und das operative Ergebnis im Printgeschäft etwas sinken. Dies könne jedoch durch ein prosperierendes Internetgeschäft, das zuletzt immer wieder auch durch Übernahmen gestärkt wurde, mehr als ausgeglichen werden.

Springer setzt im Internet zum einem auf digitale Ableger der Printprodukte wie bild.de und zum anderen auf Spezialportale wie www.finanzen.net, www.motor-talk.de oder www.transfermarkt.de. Zudem bietet der Medienkonzern Online-Rubrikenmärkte und Marktplätze wie den Immobilienmarkt www.immonet.de oder das Job-Portal www.stepstone.de. (dpa/tc)