Spotlights

26.01.2001

Software, die riecht:

Das hat ja kommen müssen: Zwar hat man mit Software mittlerweile so gut wie die gesamte reale Welt virtuell nachgebildet, in der Regel beschränkte sich der Erfahrungshorizont der virtuellen Realität bisher aber auf optische Reize innerhalb eines rechteckigen Bildschirmrahmens. Nach der Vorstellung von Digiscents soll nun aber endlich auch die Nase als Sinnesorgan auf ihre Kosten kommen. Über ein Zusatzgerät, das aus 128 Basisdüften auf Programmbefehl Gerüche erzeugen kann, sollen in Zukunft Anwendungen, Spiele und Websites mit individuellen Duftmarken versehen werden. Bleibt nur zu hoffen, dass Hacker, die sich bisher auf Mail-Bomben kapriziert haben, ihre Bemühungen in Zukunft nicht auf das Herstellen übelriechender Explosiva verlagern.