IFA

Spotify sucht Hardware-Anschluss

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Der Musik-Streaming-Dienst hat zur IFA in Berlin sein neues "Connect"-Feature vorgestellt.

Dahinter verbirgt sich die Möglichkeit, mit einem Premium-Konto bei Spotify Musik nahtlos auf wechselnden Endgeräten anzuhören. Das funktioniert irgendwann demnächst mit den Spotify-Apps für iPhone und iPad sowie mit neuen Heim-Audiosystemen von unter anderem Argon, Bang & Olufsen, Denon, Hama, Marantz, Philips, Pioneer, Revo, Teufel sowie Yamaha, die ein entsprechendes Spotify-Connect-Logo tragen.

Mit Connect streamt Spotify künftig auch auf Heim-Audiosysteme.
Mit Connect streamt Spotify künftig auch auf Heim-Audiosysteme.
Foto: Spotify

Bis Ende des Jahres will Spotify auch seine Android-App und Desktop-Software entsprechend anpassen. Spotify Connect bringt die gehörten Songs einer Mitteilung zufolge direkt über das Internet auf das gewünschte drahtlose Endgerät. Der Nutzer kann dann auch bei laufender Musik auf seinem mobilen Gerät telefonieren oder Freunden ein Video zeigen. Außerdem werde anders als bei anderen kabellosen Audiosystemen der Akku der zur Steuerung und zum Abspielen genutzten Geräte geschont, erklärte Spotify.

Spotify ist aktuell in 28 Ländern verfügbar. Der Dienst hat mehr als 24 Millionen aktive Nutzer (von denen sechs Millionen zahlen), die zusammen schon mehr als eine Milliarde Playlists erstellt haben. Spotify hat weltweit mehr als 20 Millionen Musiktitel lizenziert, die aber nicht alle überall verfügbar sind. An Rechteinhaber hat die Firma nach eigenen Angaben bereits mehr als 500 Millionen Dollar ausgeschüttet.