56 Prozent mehr Lizenzumsatz

Splunk wächst munter weiter

Thomas Cloer
Thomas Cloer ist verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Splunk, Anbieter von zunehmend auch für Security-Zwecke positionierter Software für Real-Time Operational Intelligence, hat Zahlen zum dritten Quartal vorgelegt.
Blick ins Splunk HQ in San Francisco
Blick ins Splunk HQ in San Francisco
Foto: Thomas Cloer (CC BY-NC-SA 2.0)

Für den am 31. Oktober abgeschlossenen Berichtszeitraum meldete Splunk gestern nach US-Börsenschluss Einnahmen von 52 Millionen Dollar, ein Plus von 67 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (seinerzeit war Splunk noch nicht börsennotiert). Die Lizenzerlöse stiegen im Jahresvergleich um 56 Prozent auf 34,6 Millionen Dollar. Unterm Strich stand ein Verlust von 5,5 Millionen Dollar, der größtenteils durch Kosten für Aktienvergütungen in Höhe von 4,7 Millionen Dollar auflief. Den operativen Cash-Flow beziffert die in San Francisco ansässige Company mit 6,5 Millionen Dollar, davon 4,2 Millionen free.

Splunk hatte kürzlich die neue Version 5 seiner gleichnamigen Software-Plattform angekündigt; davor wurde bereits eine AWS-Variante speziell für Cloud-Developer ("Splunk Storm") präsentiert. Als Neukunden konnte Splunk im dritten Quartal neben verschiedenen US-Behörden und -Ministerien unter anderem China Mobile, die Daimler AG, Getty Images und Vodafone Australia gewinnen. Darüber hinaus bestellten Bestandskunden wie Adobe, Cisco, Comcast, Major League Baseball (MLB), Moody’s und Vattenfall Europe Information Services zusätzliche Splunk-Software. Wipro ist inzwischen weltweiter Splunk-Reseller; die schwedische Fachzeitschrift "Protection and Safety" wählte Splunk zum besten IT-Security-Produkt 2012.

Für das laufende vierte Quartal erwartet Splunk Einnahmen zwischen 58 und 60 Millionen Dollar, die operative Marge (Non-GAAP) soll bei drei bis vier Prozent liegen. Für das Gesamtjahr erhöhte Splunk seine Umsatzprognose auf 192 Millionen bis 194 Millionen Dollar (zuvor 183 Millionen bis 186 Millionen), die operative Margen (Non-GAAP) soll noch ein bis zwei Prozent negativ (zuvor: minus zwei bis minus drei Prozent) ausfallen. Bei den Anlegern kamen die Zahlen gut an, die Aktie von Splunk legte nachbörslich um gut zwei Prozent zu.

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