Weiter kein Gewinn in Sicht

Splunk erhöht seine Umsatzprognosen

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Die Big-Data-Softwarefirma Splunk hat für das laufende Quartal und Gesamtjahr ihre Umsatzprognosen erhöht.

Mit der Software von Splunk lassen sich vor allem maschinengenerierte Big Data (Logfiles etc.) in Echtzeit auswerten, was man auch sehr gut für Security-Zwecke tun kann. Für sein Ende Juni abgeschlossenes Quartal hatte Splunk ein Umsatzplus von 46 Prozent auf 148 (102) Millionen Dollar gemeldet. Im laufenden Vierteljahr sollen die Erlöse nun 158 bis 160 Millionen Dollar erreichen; der Analystenkonsens lag bisher bei 155 Millionen. Für das Gesamtjahr erhöhte Splunk die Prognosespanne auf 628 Millionen bis 632 Millionen Dollar, zuvor waren 610 Millionen bis 614 Millionen Dollar avisiert. Die Splunk-Aktie stieg gestern im nachbörslichen Handel um gut vier Prozent.

Snehal Antani, CTO von Splunk
Snehal Antani, CTO von Splunk
Foto: Splunk

Splunks Umsätze und Kundenbasis sind zwar rapide gestiegen, jedoch konnte Splunk das noch nicht in einen Gewinn unterm Strich ummünzen, bemerkt das "Wall Street Journal". Früher in diesem Jahr wurde Snehal Antani, vormals GE Capital, als neuer CTO an Bord geholt. Der vorherige Chief Technology Officer Todd Papaioannou war Ende 2014 gegangen. Für das Juliquartal meldete Splunk einen Nettoverlust von 55,3 Millionen Dollar oder 44 Cent pro Aktie nach 60,8 Millionen Dollar oder 51 Cent je Anteilschein im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Kosten für Aktienvergütungen und andere Sondereffekte herausgererechnet ergibt sich ein Pro-forma-Gewinn von drei Cent pro Aktie; die von Thomson Reuters befragten Analysten hatten auf dieser Basis einen Cent weniger erwartet.