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Speichersysteme: Sun erweitert Lowend-Portfolio

01.10.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit seinem jüngsten Speichersystem will Sun Microsystems das untere Ende seines Storage-Portfolios um eine Reihe von Highend-Features anreichern. Das von Sun-Partner DotHill entwickelte "StorEdge 3300" ist unterhalb der Produktreihen "Storedge 9900", "6900" und "3900" des Herstellers anzusiedeln und für das Zusammenspiel mit bis zu Acht-Wege-Lowend- und Midrange-Servern konzipiert. Auftakt der neuen Familie von Speichersystemen bildet das "3310" mit zwölf Laufwerken, das ab Mitte Oktober zu Preisen ab 7000 Dollar erhältlich sein soll.

Einige Storedge-3300-Varianten wird Sun mit aus dem oberen Leistungsbereich entlehnten Merkmalen anbieten. Dazu zählen die Erfüllung des für den Telekommunikationsbereich interessanten Standards "Network Equipment Building Systems" (NEBS) Level 3, der Widerstandsfähigkeit bei ungünstigen Umweltbedingungen wie drastischen Temperaturschwankungen oder Erdbeben attestiert. Darüber hinaus sind Konfigurationen (ab 13 000 Dollar) mit einem oder zwei RAID-Kontrollern erhältlich. Nach Angaben des Herstellers werden die neuen Systeme sowohl das hauseigene Betriebssystem Solaris, Sun Linux sowie Red Hats Open-Source-OS als auch Microsofts Windows 2000 und NT unterstützen. (kf)