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Sparkasse Hannover übergibt PC-Betrieb an Computacenter

30.05.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Sparkasse Hannover, fünftgrößtes Institut in der deutschen Sparkassen-Organisation, wird die Verantwortung für den dezentralen IT-Betrieb ab dem 1. September 2005 an Computacenter übertragen. Im Rahmen des auf fünf Jahre ausgelegten Vertrags übernimmt der IT-Dienstleister den Service für rund 3.500 IT-Arbeitsplätze, die Server-Systeme, das gesamte Institutsnetz, die Telekommunikation sowie die Selbstbedienungssysteme. Computacenter arbeitet dabei mit der FinanzIT, dem Systemhaus der Sparkassen-Finanzgruppe in Hannover, zusammen. Die FinanzIT stellt Dienstleistungen wie das zentrale Monitoring der IT-Infrastruktur, zur Verfügung.

"Die Zusammenarbeit mit Computacenter wird in den kommenden Jahren einen erheblichen Beitrag zur Reduktion der IT-Kosten leisten. Gleichzeitig werden wir durch klare Zielvorgaben und Servicelevels sowie ein flexibles Konzept die Qualität der Leistungen erhöhen und Prozesse stärker an den sich ändernden Bedürfnissen unserer Endkunden ausrichten können", sagte Matthias Benk, stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Hannover. Die Dienstleistung erstreckt sich auch auf Umzüge, Neuinstallationen und die erforderlichen Veränderungen an der gesamten IT-Infrastruktur im Verlauf der kommenden fünf Jahre. Die von den Veränderungen in der Sparkasse Hannover betroffenen Mitarbeiter werden in neuen Aufgabenbereichen innerhalb des Hauses eingesetzt.

Die im Zuge des Outsourcing-Deals vereinbarte Kooperation zwischen FinanzIT, und Computacenter haben die Partner zudem genutzt, um auch anderen Sparkassen ein entsprechendes Angebot zu unterbreiten. Ab dem 1. Juni 2005 können rund 180 Institute in Nord- und Ostdeutschland sowie im Saarland ein End-to-End-Management der Filial-IT-Infrastruktur mit neu konzipierten, modularen Servicepaketen nutzen. Computacenter tritt dabei jeweils als Generalunternehmer auf.

Mit der Standardisierung der dezentralen IT-Landschaft versprechen die Partner den Sparkassen, ihre IT-Kosten im IT-Servicebereich zu reduzieren und Umsetzungszeiträume deutlich zu verkürzen. Das Leistungsspektrum umfasst beispielsweise einfache Client-Umzugdienste, aber auch Administrationsservices komplexer Server. Computacenter verantwortet den Vor-Ort-Service unabhängig von den eingesetzten Systemen der verschiedenen Hersteller. Die FinanzIT steuert die zentralen Leistungen wie das Incident- und Problem-Management sowie das Systemmonitoring bei. (jha)