Was CIOs akut beschäftigt

Sparen mit Hilfe einer SOA

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Was tun Sie, um die IT der Bundesagentur zu einem leistungsfähigen und wirtschaftlichen IT-Dienstleister im öffentlichen Bereich zu machen?
Klaus Vitt, Bundesagentur für Arbeit
Klaus Vitt, Bundesagentur für Arbeit

Mich beschäftigt vor allem der Umbau der IT-Landschaft in eine Service-orientierte Architektur (SOA). Auf diese Weise wollen wir fachliche Anforderungen schneller und kostengünstiger umsetzen. Dazu muss man wissen, dass wir die historisch gewachsene Anwendungslandschaft Schritt für Schritt in Richtung unserer Zielvision umbauen.

Die Geschäftsprozesse und die IT-Unterstützung haben für das operative Geschäft der Bundesagentur einen immer höheren Stellenwert bekommen. Das heißt aber auch, dass eine schnelle Anpassung an aktuelle oder gesetzliche Anforderungen unbedingt erforderlich ist. Die Service-orientierte Architektur ermöglicht es uns, sehr flexibel auf solche Anforderungen zu reagieren. Unsere bisherigen SOA-Projekte sind daher ausgerichtet auf den geschäftlichen Nutzen und auf eine erhöhte Flexibilität bei der Gestaltung der Geschäftsprozesse.

Eine aktuelle Herausforderung besteht für uns darin, die Vorteile der Service-orientierten Architektur für alle Fachabteilungen transparent darzustellen. Hier sind wir auf einem guten Weg, aber noch nicht am Ziel. (Juli 2009)