Kleinere Neuerungen

SP2 für Vista und Server 2008 als Beta

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
MSDN- und TechNet-Abonnenten können seit gestern eine Vorabversion des nächsten Service Packs für Windows Vista und sein Server-Pendant Windows Server 2008 herunterladen.

Ab morgen (Donnerstag) steht das Service Pack 2 (SP2) dann für alle interessierten Tester zur Verfügung, wie der für das Windows-Produkt-Management zuständige Microsoft-Vice-President Mike Nash im Vista Team Blog ankündigt. Otto Normalnutzer sollte allerdings ausdrücklich die Finger von der Vorabversion lassen und stattdessen auf die finale Version warten, die im ersten Halbjahr 2009 erscheinen soll.

Die SP2-Beta enthält natürlich unter anderem alle Hotfixes für Windows, die seit Erscheinen des Service Pack 1 (SP1) im März 2008 erschienen sind. Dazu kommen verschiedene Neuerungen für Unternehmensnutzer wie etwa die volle Integration des hauseigenen Hypervisors "Hyper-V" zur Virtualisierung in Windows Server 2008. Eine erste Vorabversion des SP2 hatte Microsoft bereits im Oktober an eine ausgewählte kleine Nutzergruppe aus seinem Technology Adoption Program (TAP) ausgeliefert. Die endgültige Fassung dürfte das letzte Service Pack sein, das vor dem Erscheinen von "Windows 7" herauskommt. Einige Beobachter erwarten den Vista-Nachfolger bereits Ende 2009; Microsoft avisiert ihn vorerst weiterhin für Januar 2010.

Die in Windows Server 2008 SP2 integrierte Hyper-V-Version beinhaltet für die Standard-Ausführung eine freie Gast-Lizenz, deren vier bei der Enterprise-Version und unbegrenzt viele für die Datacenter-Variante. Weiter Neuerungen im SP2 sind Power-Management-Richtlinien über Group Policy, bessere Abwärtskompatibilität zu älteren Terminal-Server Lizenzschlüsseln (mit 512 Bytes), Windows Search 4.0, Unterstützung für Bluetooth 2.1, natives Brennen auf Blu-ray-Medien, Windows Connect Now für einfachere Wi-Fi-Einrichtung sowie Support für das Dateisystem exFAT. Weitere Einzelheiten stehen in einem TechNet-Dokument.