Sophos verbessert Sicherheit für Unternehmenskunden

07.06.2006
"Sophos Endpoint Security" erhält verbesserte Schutzfunktionen.

Der Sicherheitsspezialist Sophos hat eine neue Security-Lösung für Clients (PCs, Laptops und Server) in Unternehmensnetzen vorgestellt. Sophos Endpoint Security vereint Version 6.0 von "Sophos Anti-Virus" und die neue "Client Firewall". Anti-Virus 6.0 blockt nun neben Viren, Würmern und Spyware auch Adware (werbliche Programme, die Surfgewohnheiten des Anwenders ausspionieren) und eine Kategorie von Anwendungen, die der Anbieter mit "potenziell unerwünschte Applikationen" (PUA) umschreibt. Der Virenschutz soll sich nun in Ciscos Network Admission Control (NAC) integrieren lassen, um somit den Zugriff von ungeschützten Endgeräten auf das Netz zu verhindern. Neu ist laut Hersteller auch die Unterstützung der 64-Bit-Versionen von Windows 2000, XP und 2003.

Zusätzlich verfügt Endpoint Security über die Client Firewall. Diese hat Sophos eigenen Angaben zufolge speziell für den Unternehmenseinsatz entwickelt, um Schutz vor Zero-Day-Attacken bieten zu können. Neben unerlaubten Zugriffe soll sich damit über das Sperren bestimmter Ports das Ausbreiten von Würmern im Netz verhindern lassen.

Für die Administration der Security-Lösungen hat Sophos Version 2.0 der Enterprise Console vorgestellt. Mit ihr soll es möglich sein, die Sicherheit für sämtliche Endgeräte im Unternehmensnetz zentral zu installieren, zu verwalten und zu überwachen. Zudem könnten Administratoren einzelne Rechner via Enterprise Console per Fernzugriff desinfizieren sowie Adware und Schadprogramme entfernen. Endpoint Security ist ab sofort für Unternehmen ab fünf User erhältlich. (ave)

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