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Sonys Maus mag Memory Sticks

13.11.2000
Mit der "MSAC-US5" bietet Sony eine Kombination aus PC-Maus und Lesegerät für die hauseigene Speichertechnik "Memory Stick" an. Der rund 200 Mark teure Nager wird über den USB-Port angeschlossen und spart den Kauf eines separaten Adapters.

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der japanische Elektronikkonzern Sony vermarktet seit einiger Zeit verstärkt seine proprietäre Speichertechnik "Memory Stick", der bislang aber fast ausschließlich in hauseigenen Produkten anzutreffen ist - auch wenn sich auf der Comdex Fall in Las Vegas ein ganzer Pavillon damit beschäftigt. Wer Daten (zum Beispiel Fotos aus einer Sony-Digitalkamera) auf seinen PC überspielen möchte, kann dazu jetzt auch eine Maus nutzen: In die "MSAC-US5" hat der Hersteller einen Memory-Stick-Leser integriert, so dass die Anschaffung eines separaten Adapters unnötig ist. Allerdings ist das Eingabegerät, das via USB (Universal Serial Bus) angeschlossen wird, mit rund 200 Mark nicht ganz billig.

Dass man mit dem Memory-Stick-Steckplatz auch noch ganz andere Dinge anfangen kann, beweist Sony auf der Comdex: Der Hersteller stellt eine Erweiterung für seinen Palm-OS-Handheld "Clie" vor, über die sich der PDA drahtlos ins Internet einwählen kann. Diese wird auf der Rückseite des Geräts angesteckt und leitet ihre Daten durch die eigentlich für Memory Sticks vorgesehene Schnittstelle. Als Netzbetreiber fungiert übrigens GoAmerica Inc., das sowohl CDPD (Cellular Digital Packet Data) als auch Ricochet-Pager-Standards unterstützt.