Dank frühen Starts

Sony Xperia Z soll sich blendend verkaufen

16.04.2013
Sony soll innerhalb von 40 Tagen rund 4,6 Millionen Einheiten seines aktuellen Flaggschiff-Smartphones Xperia Z ausgeliefert haben. Dem Hersteller dürfte dabei der frühe Marktstart des Sony Xperia Z geholfen haben. Andere neue Top-Geräte wie das HTC One oder Samsung Galaxy S4 kommen erst jetzt in die Shops.

Sony hat nach Schätzung von Analysten rund 4,6 Millionen Einheiten des Xperia Z seit dem Launch des Geräts verkauft, berichtet das chinesische Portal HK-Android.info ohne nähere Quellenangabe. Das im Januar auf der CES in Las Vegas vorgestellte Sony-Flaggschiff war am 21. Februar dieses Jahreszunächst in Berlin in den Verkauf gestartet und am Tag darauf in anderen Ländern. Der Einstiegspreis für das Sony Xperia Z im freien Handel lag bei 600 Euro ohne Vertrag. Dabei profitierte Sony offensichtlich von dem zeitlichen Vorsprung gegenüber anderen Herstellern, die ihre Top-Smartphones erst jetzt in den Handel bringen. HTC kann aufgrund von Lieferschwierigkeiten erst seit Kurzem das HTC One in größeren Stückzahlen an die Shops ausliefern, das Samsung Galaxy S4 soll ab 27. April weltweit verfügbar sein.

Das Sony Xperia Z punktet mit seiner technischen Ausstattung und dem wasserdichten Gehäuse.
Das Sony Xperia Z punktet mit seiner technischen Ausstattung und dem wasserdichten Gehäuse.
Foto: Sony

Aufgrund seines hochwertigen, wasserdichten Gehäuses und seiner technischen Ausstattung mit 5 Zoll großem Full-HD-Display, Quad-Core-Prozessor, 2 Gigabyte großem Arbeitsspeicher, 13-Megapixel-Kamera und LTE-Unterstützung gilt das Sony Xperia Z als erstes echtes Superphone des Herstellers. Areamobile hat in einem ausführlichen Vorab-Test das Smartphone auf seine Stärken und Schwächen überprüft und mit der Testnote "herausragend (91 Prozent)" bewertet. Allerdings war vor kurzem eine Sicherheitslücke im System des Smartphones entdeckt worden, mit der sich der Lock-Screen aushebeln ließ. Auch berichteten manche Nutzer des Sony Xperia Z von plötzlichem Einfrieren des Bildschirms ("Sudden Death"), dieses Problem wird aber durch ein seit Anfang April verfügbares Software-Update behoben.

Das Xperia Z und das Schwestermodell Xperia ZL werden laut Sony über 140 Verkaufskanäle in mehr als 60 Ländern vertrieben. Sony hat sich mittlerweile ganz dem margenträchtigen Premium-Segment im Smartphone- und Tablet-Bereich verschrieben und strebt in diesem Jahr den Durchbruch an. Das für das Frühjahr angekündigte Sony Xperia Tablet Z, das vermutlich ab 499 Euro für die Wifi-Version mit 16 Gigabyte Speicherplatz ohne Vertrag kosten wird, ist noch nicht im Handel erhältlich. Das neue Android-Tablet wird laut Sony erst im Mai verfügbar sein.

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