Mit Dual-Core-CPU und HD-Display

Sony Xperia S kommt in den Handel

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Eben erst auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas vorgestellt, soll Sonys erstes Dual-Core-Smartphone, das "Xperia S", schon ab Februar in Europa verfügbar sein - möglicherweise.
Schick, scharf, schön: Das Sony Xperia S
Schick, scharf, schön: Das Sony Xperia S
Foto: Sony

Bislang hatte man das neue Gerät bislang frühestens zu Ende des ersten Quartals erwartet, doch nun nimmt der britische Reseller Play.com bereits Vorbestellungen für das Sony Xperia S entgegen. Als Verkaufsstart nennt das Unternehmen den 30. Januar. Davon profitieren aber nicht nur britische Smartphone-Fans, der Händler liefert das Device europaweit kostenlos. Einziger gravierender Haken dürften die aufgerufenen 607 Euro sein, mit denen das Smartphone nicht unbedingt ein Schnäppchen ist - trotz der edlen Ausstattung.

Das in Schwarz und Weiß verfügbare Xperia S ist mit einem 4,3-Zoll-Display mit Reality-TFT-Technik und Mobile-Bravia-Engine ausgestattet. Die Auflösung beträgt 1280 mal 720 Pixel, das entspricht einer Dichte von 432 Pixeln pro Zoll. Als weiteres Highlight besitzt das Gerät vorne (720p) und hinten (1080p) eine Kamera für HD-Videos. Bilder schießt das Objektiv auf der Rückseite mit superscharfen 12 Megapixeln Auflösung und 16-fachen digitalen Zoom. Wie das Standpersonal auf der CES eindrucksvoll demonstrierte, vergehen außerdem weniger als zwei Sekunden, bis die Kamera aus dem Standby einsatzbereit ist. Verantwortlich dafür ist nicht zuletzt der leistungsfähige Qualcomm-MSM8260-Chipsatz mit 1,5Ghz-Dual Core-Prozessor und 1GB RAM. Weitere Features sind 32 GB interner Speicher, ein 1750mAh-Akku, UKW-Radio sowie NFC (Near Field Communications) . Außerdem können via DLNA und HDMI-Schnittstelle hochauflösende Inhalte und Spiele auf einem angeschlossenen Fernseher wiedergegeben werden - falls es sich dabei um einen Sony Bravia handelt, kann man das Smartphone sogar über die Fernbedienung steuern.

Optisch wirkt das Xperia S trotz Kunststoffgehäuse nicht eben billig. Ein netter Einfall ist dabei die transparente Leiste unterhalb des Bildschirms, in der die üblichen Android-Symbole (Zurück, Einstellungen, Lupe und Home) sitzen. Zunächst wird das Xperia S noch mit Android 2.3 (Gingerbread) ausgeliefert, Sony verspricht aber kurz nach Marktstart ein Update auf Android 4.0 (Ice Cream Sandwich).