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Sony und HP stellen DDS-Entwicklung ein

20.04.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit Sony und Hewlett-Packard wollen zwei von drei namhaften Anbietern von DDS-Bandspeichern (Digital Data Storage) keine neue Produkte mehr in diesem Bereich entwickeln. Sony setzt statt der inzwischen zehn Jahre alten DAT-Bänder (Digital Audio Tape) auf die Eigenentwicklung AIT (Advanced Intelligent Tape). HP wird die nächste DDS-Entwicklungsrunde "DDS-5" nicht mehr mitmachen und bevorzugt stattdessen eine Lowend-Variante der DLT-Technik (Digital Linear Tape). Auch Seagate Technologies hat nach eigenen Angaben noch keinen Zeitplan für DDS-5-Laufwerke. Die aktuelle Generation DDS-4 kann komprimiert bis zu 40 GB Daten auf einem Band unterbringen und erreicht Transferraten von bis zu 4,8 Mbit/s.