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Sony stellt Camcorder mit Bluetooth vor

21.08.2001
Sonys dank der neuen "MicroMV"-Bänder mit MPEG2-Kompression bislang kleinster Camcorder "DCR-IP7" kann Bilder per Bluetooth direkt ins Netz schicken - ohne 3G-Handy ist das aber noch ziemlich witzlos.

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der japanische Elektronikkonzern Sony hat zwei neue Camcorder angekündigt, die beide dank der drahtlosen Funktechnik Bluetooth ohne den üblichen Kabelsalat auskommen. Die Übertragung bewegter Bilder ins Netz dürfte mobil allerdings erst mit 3G-Handys interessant werden.

Der "DCR-IP7" ist gleichzeitig der kleinste Camcorder, den Sony je gefertigt hat. Möglich wird dies durch ein neues Kassettenformat namens "MicroMV", das nur ein Drittel des Platzes eines herkömmlichen MiniDV-Bandes beansprucht. Dank MPEG2-Kompression beträgt die Aufnahmezeit aber immerhin noch eine Stunde. Der DCR-IP7 wiegt ganze 310 Gramm und misst 47 x 103 x 80 Millimeter. Zum Vergleich: Das populäre MiniDV-Gerät "DCR-P9" ist 58 x 103 x 97 Millimeter groß und wiegt 490 Gramm.

Der neue Winzling arbeitet zusätzlich mit Sonys hauseigener Speichertechnik "Memory Stick" und kann sogar im Web surfen - bei der Displaydiagonale von 2,5 Zoll muss man diese Funktion aber als technische Spielerei abtun. Er kommt Mitte Oktober als "Network Handycam IP" zunächst auf den japanischen Markt und kostet dort umgerechnet rund 1400 Dollar.