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Sony setzt bei Handys auf Symbian und TI

27.04.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der japanische Unterhaltungselektronikriese Sony hat die Software des Mobilfunkkonsortiums Symbian in Lizenz genommen, um sie in künftigen Handygenerationen zu verwenden. Symbians Entwicklungen basieren auf dem Handheld-Betriebssystem "Epoc32" des britischen Herstellers Psion Plc., dessen Aktien nach Bekanntwerden der Nachricht gleich um 15 Prozent zulegten.

Hardwareseitig verlässt sich Sony auf die programmierbaren DSPs (Digitalen Signalprozessoren) von Texas Instruments mit ihrer Multimedia-Programmierschnittstelle OMAP (Open Multimedia Application Platform), die sowohl mit heutigen als auch mit künftigen 3G-Mobilfunknetzen (Dritte Generation) kompatibel ist. Auf der CeBIT hatte Sony sein erstes WAP-Handy (Wireless Application Protocol) angekündigt, das im Mai auf den europäischen Markt kommt und mit einem Microbrowser von Microsoft arbeitet.