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Sony muss umstrittene Werbekampagne stoppen

24.11.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Sonys US-Tochter Sony Electronics musste nach Protesten verschiedener Sendeanstalten eine Serie von Werbespots stoppen, in denen für die E-Commerce-Site "Sonystyle.com" geworben wird. In zugegeben recht makabrer Manier allerdings: In sechs verschiedenen Sujets wird ein gekidnappter Weihnachtsmann von seinen Entführern missbraucht (unter anderem als Football-Ball und Zielscheibe eines Golf-Übungsplatzes). Anschließend erscheint der eingeblendete Schriftzug: "Wir haben Santa. Kauft bei Sonystyle, oder es gibt kein Weihnachten." Die verantwortliche Werbeagentur Young & Rubicam hatte sich beim Dreh am 1996er Kultfilm "Fargo" von Joel Coen orientiert. Sie hat nun zwei Wochen Zeit, um ein politisch korrekteres Konzept zu entwickeln.