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Sony macht weniger Gewinn

25.01.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der japanische Elektronikkonzern Sony hat im dritten Fiskalquartal 2000/2001 (Ende: 31. Dezember) seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,1 Prozent auf 18,35 Milliarden Dollar gesteigert. Der Vorsteuergewinn des Unternehmens lag bei 1,16 Milliarden Dollar. Im dritten Quartal des vergangenen Jahres betrug dieser Wert noch 1,41 Milliarden Dollar. Damit lag das Ergebnis am unteren Ende der Analystenerwartungen. Auch der Nettogewinn des Konzerns reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal von 800 auf 628 Millionen Dollar. Das Ergebnis je Aktie betrug 63 Cent (Vorjahr: 87 Cent).

Sony zufolge werden die Verluste aus der Spielesparte im vierten Quartal höher ausfallen als erwartet. Ursprünglich hatte das Unternehmen sich das Ziel gesetzt, bis zum 31. März 2001 weltweit zehn Millionen Stück seiner Spielekonsole "Playstation 2" (PS2) auszuliefern. Mittlerweile hat Sony die Zahl auf neun Millionen Stück heruntergeschraubt.

Außerdem hat der Konzern angekündigt, die Produktion von Bildröhren für Computermonitore in den USA zum ersten April 2001 einzustellen. Durch diese Maßnahme werden rund 500 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren. Sony-Sprecher John Dolak zufolge wird die Produktion nach Asien sowie in andere Regionen außerhalb der USA verlegt. Auf einen bestimmten Standort habe man sich jedoch noch nicht geeinigt.