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Sony Ericsson macht hohe Verluste

24.04.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Aus dem aktuellen Finanzbericht von Sony geht hervor, dass das japanisch-schwedische Handy-Joint-Venture Sony Ericsson im ersten Quartal 2003 mit 806 Millionen Euro deutlich weniger erlöste als vor Jahresfrist (1,123 Milliarden Euro). In der Folge weist das Gemeinschaftsunternehmen, in das sowohl Sony als auch Ericsson ihre Mobiltelefon-Produktion ausgelagert haben, einen Nettoverlust von 104 Millionen Euro (vor Steuern 113 Millionen Euro) aus. Sony Ericsson verkaufte nach eigenen Angaben in den ersten drei Monaten 5,4 Millionen Handys, 400.000 weniger als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem vierten Quartal, als das Unternehmen 69 Millionen Euro Verlust gemeldet hatte und weltweit fünftgrößter Hersteller war, gingen die Einnahmen um 35 Prozent zurück.

Für das gesamte Geschäftsjahr peilt Sony Ericsson aber unverändert schwarze Zahlen an. Firmensprecherin Nina Eldh erklärte, im zweiten Quartal sollten mehr Geräte verkauft und der Marktanteil gesteigert werden, was sich unter dem Strich positiv bemerkbar machen werde. Das Unternehmen bringt mehrere neue Modelle auf den Markt, darunter das Kamera-Handy "T610" sowie eine Reihe von Geräten speziell für den japanischen und amerikanischen Markt. (tc)