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Sony Ericsson legt Rekordzahlen vor

12.10.2006
Der Absatz des Unternehmens ist doppelt so schnell gewachsen wie der Markt für Mobiltelefone.

Der Handyhersteller Sony Ericsson hat seinen Vorsteuergewinn im dritten Quartal mehr als verdoppelt und damit Analystenerwartungen deutlich übertroffen. "Wir haben dank unseres Produktmixes ein Rekordquartal absolviert", sagte Unternehmenschef Mike Flint. Das Gemeinschaftsunternehmen von Sony und Ericsson setzte im dritten Quartal 19,8 Millionen Handys ab und damit 43 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Analysten hatten lediglich 16,7 Millionen Stück prognostiziert. Damit sei Sony Ericsson doppelt so schnell gewachsen wie der Markt. Der durchschnittliche Verkaufspreis je Handy stieg dank eines größeren Anteils höherpreisiger Mobiltelefone gegenüber dem Vorquartal auf 147 Euro.

Weltweit sieht Sony Ericsson in diesem Jahr weiter Absatzchancen für mehr als 950 Millionen Handys. Daran gemessen habe das Unternehmen seinen Marktanteil im Berichtsquartal um einen Prozentpunkt auf etwa acht Prozent erhöht. Folglich stiegen Umsatz und Gewinn im dritten Quartal unerwartet deutlich. Der Gewinn vor Steuern (Ebt) wuchs im Jahresvergleich um 187 Prozent auf 433 Millionen Euro. Analysten hatten mit 209 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz kletterte um 42 Prozent auf 2,913 Milliarden Euro. Der Überschuss verdreifachte sich fast von 104 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf 298 Millionen Euro. Die in London ansässige Sony Ericsson wurde im Oktober 2001 gegründet. Derzeit beschäftigt der Handyhersteller nach eigenen Angaben weltweit mehr als 7.000 Menschen. (dpa/ajf)