Cyber-Kriminelle freuen sich auf Wifi-Opfer

Sommer-Risiko Hotspots

11.06.2010
Jan-Bernd Meyer betreut als leitender Redakteur Sonderpublikationen und -projekte der COMPUTERWOCHE. Auch für die im Auftrag der Deutschen Messe AG publizierten "CeBIT News" ist Meyer zuständig. Inhaltlich betreut er darüber hinaus Hardware- und Green-IT- bzw. Nachhaltigkeitsthemen sowie alles was mit politischen Hintergründen in der ITK-Szene zu tun hat.   
Schönes Wetter lockt zum Arbeiten mit dem Notebook im Freien. Doch das zieht Cyberkriminelle magisch an.

Mobile Rechner sind in. Wie die Marktforscher von Gartner ermittelten, wurden in den ersten drei Monaten 2010 weltweit 49,4 Millionen tragbare Rechner verkauft. Gegenüber dem gleichen Zeitraum 2009 entsprach das einem Anstieg von 43,4 Prozent. Weltweit sind rund 500 Millionen Laptops im Einsatz.

Im Sommer und bei schönem Wetter packt denn auch jeder gern sein Net- und Notebook ein, um im Biergarten, Strandbad oder sonst wo im Freien zu surfen oder entspannt seine Arbeit zu erledigen.

Sommer, Sonne, Strand und immer in Kontakt mit der digitalen Welt: Das freut auch die Cyber-Mafia.
Sommer, Sonne, Strand und immer in Kontakt mit der digitalen Welt: Das freut auch die Cyber-Mafia.
Foto: Asus

Das freut auch die Web-Mafia. Die wartet nämlich nur darauf, sich in den Funkverkehr zwischen Notebook und Firmenserver, im "günstigsten" Fall sogar zwischen Privatrechner und Bankserver einzuklinken.

An WLANs mangelt es dabei in Deutschland nicht. Die Industrieinteressenvertretung Bitkom geht hierzulande von ungefähr 15.000 öffentlichen WLAN-Zugängen und Hotspots aus. Doch welche WLANs sind sauber? Und welche sind Fallen von Kriminellen, die nur darauf warten, dass sich Anwender auf gefälschte Login-Seiten locken lassen?