Softwareentwickler und SAP-Experten haben gute Chancen

14.07.2003
Laut der jetzt veröffentlichten CDI-Stellenmarktanalyse 2003 gehören Softwareentwickler und SAP-Experten zu den Gewinnern auf dem IT-Arbeitsmarkt 2003: Trotz insgesamt rückläufiger Stellenangebote haben qualifizierte IT-Fachkräfte mit einem Hochschulabschluss nach wie vor gute Chancen auf eine Anstellung.

Der IT-Arbeitsmarkt wird nach wie vor von den IT-Kernberufen - Softwareentwickler, Datenbanker, Netzwerkadministratoren, IT-Berater und Servicemitarbeiter - beherrscht: 78 Prozent aller IT-Stellenanzeigen. die der Münchener Bildungsanbieter CDI entfielen auf dieses Segment. Doch die IT-Mischberufe, in denen anwendungsbezogene Qualifikationen im Vordergrund stehen, gewinnen an Bedeutung: So stieg der Anteil der offenen Stellen für Mischberufe um fünf Prozentpunkte auf 22 Prozent.

Bei den IT-Kernberufen sind Softwareentwickler und Programmierer auch in diesem Jahr am stärksten gefragt: 30 Prozent aller Stellenanzeigen richten sich an diese Berufsgruppe. Dabei werden bei fast 80 Prozent aller zu besetzenden Stellen Kenntnisse in Programmiersprachen wie C++/Visual C++, Java, C, SQL oder Visual Basic .net verlangt. Eine zunehmend wichtige Rolle spielen die Skript- und Markup-Sprachen: In fast einem Drittel der Anzeigen wird hier Know-how vorausgesetzt.

Die zweite Position bei den IT-Kernberufen nehmen jetzt die Stellen für IT-Organisation, -Beratung, -Projekte ein. Dieser Bereich konnte einen Anstieg auf einen Anteil von 25 Prozent verbuchen. Der Stellenmarkt für Netzwerk- und Betriebssystem-Spezialisten ging leicht auf 21 Prozent zurück.

SAP-Know-how gefragt

Bei den IT-Mischberufen nehmen die offenen Stellen für SAP-Experten den größten Raum ein. Insgesamt werden SAP-Spezialisten in einem Fünftel aller IT-Stellenanzeigen gesucht gegenüber 13 Prozent 2002. Die meisten Anzeigen richten sich an SAP-Berater, Projektleiter und SAP-Anwendungsentwickler. Die offenen Stellen für SAP-Systemberater/-Administratoren haben sich im vergangenen Jahr verdoppelt, ihr Anteil an den SAP-Stellenanzeigen liegt mittlerweile bei 19 Prozent.

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