Mit SPSS Predictive Analytics

Software-Projekt für Hilfsbedürftige

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Das Amt für Soziale Arbeit – Jobcenter – der Stadt Wiesbaden in Hessen optimiert mithilfe von Analytics-Software von IBM die Betreuung von Langzeitarbeitslosen.

Das Jobcenter in Wiesbaden nutzt in Zukunft Business Analytics Software von IBM, um seine Maßnahmen für Arbeitslose besser auszuwerten. Außerdem kann das Jobcenter dadurch leichter an die übergeordnete Bundesagentur berichten, das interne Controlling wird bei seiner Arbeit besser unterstützt. Das teilte das Unternehmen IBM in einer Presserklärung mit.

Rathaus der Stadt Wiesbaden: Mit neuer Software bessere Hilfe leisten.
Rathaus der Stadt Wiesbaden: Mit neuer Software bessere Hilfe leisten.
Foto: Michael Kügler - Fotolia.com

Die Wahl sei laut Hersteller auf das Programm gefallen, weil das System „leistungsstark sowie komfortabler und bedienungsfreundlicher als andere Lösungen“ sei. Ein Vorteil sei zudem, dass die Anwendung Daten aus ganz unterschiedlichen Quellen in die Analyseverfahren einbeziehen könne. Auf Grundlagen der Analysen könne die Stadt Wiesbaden nun ganz gezielte Maßnahmen ergreifen, um die Situation von Arbeitssuchenden und Hilfebedürftigen zu verbessern.

Anders als in anderen Kommunen ist in der Landeshauptstadt Wiesbaden nicht die Bundesagentur für Arbeit für die Unterstützung von Arbeitsuchenden und Hilfebedürftigen zuständig, sondern das Amt für Soziale Arbeit - Jobcenter - im Sozialdezernat der Stadt.

Als „Optionskommune“ erhält die Stadt einen Teil der Mittel dafür von der Bundesagentur für Arbeit und muss dieser im Gegenzug detailliert berichten, wie diese Gelder verwendet werden. Außerdem müssen auch andere Stellen in Politik und Verwaltung regelmäßig über die Arbeit des Amtes informiert werden.

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