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Software-Allianz soll Itanium beliebter machen

01.09.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Intel und Hewlett-Packard haben Verbündete gewonnen, die die Verbreitung des gemeinsam entwickelten 64-Bit-Prozessors Itanium verbessern wollen. Um die beiden Hersteller hat sich eine "Itanium Solutions Alliance" gebildet. Zu ihr gehören die Server-Anbieter Bull, Fujitsu, Hitachi, NEC, SGI und Unisys sowie die Softwarehäuser Microsoft, Novell, Oracle, Red Hat, SAP und SAS. Gemeinsam wollen sie dafür sorgen, dass mehr Software für die Itanium-Architektur auf den Markt kommt.

Bisher soll es gerade einmal etwas mehr als 5000 Programme für Itanium-basierende Systeme geben. Daran will die Allianz etwas ändern. So will sie Portierungs-Events für Programmierer veranstalten, Portierungszentren gründen und Kataloge für Itanium-geeignete Software herausgeben. Die Hardwareanbieter in der Allianz handeln nicht uneigennützig, denn sie sind - bisher nicht sehr erfolgreiche - Anbieter von Itanium-Systemen. (ls)